Sprachförderung durch digitale Werkzeuge
Eine eigene Hörgeschichte aufnehmen, Bildfolgen vertonen und ein kleines digitales Bilderbuch gestalten: Sie erproben Medienangebote, die Kinder ins Erzählen, Zuhören und gemeinsame Aushandeln bringen.

Verstehen. Erproben.
Im Alltag anwenden.
Digitale Werkzeuge werden hier als Anlass für echte Gespräche eingesetzt. Sie gestalten selbst kleine Medienprodukte und prüfen, wie Wortschatz, Erzählfähigkeit, Mehrsprachigkeit und Beteiligung dabei Raum bekommen. Entscheidend ist die sprachliche Begleitung durch Erwachsene und andere Kinder, nicht die Zahl der eingesetzten Apps.
Sie arbeiten mit kurzen fachlichen Impulsen, eigener Erprobung und kollegialem Feedback. Jede Praxisphase wird mit einer Frage zur Umsetzung in Ihrer Einrichtung verbunden.
Das steckt in
dieser Fortbildung.
Sie erweitern Ihr Fachwissen und erproben konkrete Handlungsmöglichkeiten. Die Schwerpunkte werden mit Erfahrungen und Fragen aus Ihrer Praxis verbunden.
Dialoge vertiefen
Wartezeit, offene Fragen und das Aufgreifen kindlicher Äußerungen in kurzen Übungssequenzen erproben.
Stimmen und Geräusche
Eine Hörszene planen, aufnehmen und gemeinsam anhören. Sprechrollen und Geräusche so verteilen, dass viele Kinder beitragen können.
Erzählen mit Bildern
Eigene Fotos und Figuren zu einer verständlichen Geschichte ordnen. Anfang, Wendepunkt und Ende gemeinsam entwickeln.
Familiensprachen einbeziehen
Mehrsprachige Wörter, Erzählungen und Tonaufnahmen als Ressource nutzen und Beteiligung ohne Lesekenntnisse ermöglichen.
Werkzeuge passend wählen
Einfache Aufnahme-, Bilderbuch- und Trickfilmfunktionen testen. Aufwand, Bedienbarkeit und pädagogischen Nutzen vergleichen.
Geschützt dokumentieren
Mit Übungsmaterial ohne personenbezogene Kinderdaten arbeiten und die spätere Nutzung in der Einrichtung bewusst planen.

Selbst ausprobieren.
Eigene Wege entwickeln.
- GeräuschegeschichteEine kurze Geschichte mit eigenen Stimmen und Alltagsgeräuschen aufnehmen und gemeinsam überarbeiten.
- Digitales BilderbuchEine kleine Bildfolge fotografieren, vertonen und mit Gesprächsimpulsen versehen.
- Trickfilm als SprechanlassEine Figur in wenigen Bildern bewegen und dazu gemeinsam Erzählertext oder Dialog entwickeln.
- DialogtrainingDie Durchführung mit wechselnden Rollen testen und sprachförderliche Reaktionen im kollegialen Feedback erkennen.
Was Sie konkret
mitnehmen.
Sie gehen mit selbst erarbeiteten Ergebnissen und einer konkreten Umsetzungsidee in Ihre Einrichtung zurück.
Ein klarer Rahmen.
Viel Raum für Praxis.
Beispielhafter Tagesablauf: 7 UE à 45 Minuten Lernzeit plus insgesamt 45 Minuten Pause. Die Reihenfolge kann an Fragen und Arbeitsprozesse der Gruppe angepasst werden.
Ankommen und Praxisfragen sammeln
Erfahrungen und Erwartungen sichtbar machen. Ein aktivierender Einstieg führt in das Thema und bildet die Grundlage für Ihre persönliche Lernfrage.
Sprachbildung und Medien sinnvoll verbinden
Wir untersuchen, welche Gespräche ein Medienprojekt eröffnet. An kurzen Szenen werden sprachförderliche Reaktionen gemeinsam erprobt.
Pause
Zeit für Bewegung und informellen Austausch.
Hands-on: Audio und Bildergeschichten
Sie erkunden Aufnahme- und Erzählfunktionen und gestalten in Kleingruppen ein erstes Medienprodukt mit eigenen Übungsmotiven.
Mittagspause
Zeit zum Essen, Erholen und Abstandgewinnen.
Erzählwerkstatt: gestalten, sprechen, überarbeiten
Die Gruppen entwickeln ihr Produkt weiter. Dabei wechseln Sie zwischen Gestaltung, Gesprächsbegleitung und Beobachtung.
Ergebnisse testen und kollegial beraten
Sie stellen Ihren Arbeitsstand vor, erhalten gezieltes Feedback und überarbeiten Ihr Ergebnis. Unterschiedliche Lösungen und offene Fragen werden gemeinsam besprochen.
Präsentation und Planung für die Kindergruppe
Sie vergleichen die entstandenen Produkte und planen ein überschaubares Angebot mit sprachlichen Zielen, Beteiligungsformen und geeigneten Schutzregeln.
Fachlich begleitet.
Gemeinsam weiterdenken.
Leitung: Christian Schreck · Staatlich anerkannter Erzieher und Bildungsreferent.
Interesse am Thema und Bereitschaft zum gemeinsamen Ausprobieren. Eigene Praxisfragen sind willkommen. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Hinweise zu mitzubringenden Materialien werden vorab abgestimmt.
Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Kita-Leitungen und Mitarbeitende in frühpädagogischen Arbeitsfeldern.
Alle wichtigen
Fortbildungsdaten.
Fachliche Impulse, gemeinsame Erprobung und ein konkreter Transfer in Ihre pädagogische Praxis.
Impulse mitnehmen.
Praxis gestalten.
Zahlungsart: Rechnung

