Medien und Kinderschutz
Kinderrechte, Medienbildung und Kinderschutz zusammen denken: Sie bearbeiten typische Situationen aus Kita und Elternkontakt und entwickeln klare Schritte für einen verantwortungsvollen Medienalltag.

Verstehen. Erproben.
Im Alltag anwenden.
Fotografieren, digitale Kommunikation und belastende Medienerlebnisse werfen im Kita-Alltag konkrete Fragen auf. Die Fortbildung verbindet pädagogische Orientierung mit Fallarbeit, Gesprächstraining und ersten Bausteinen für die Zusammenarbeit im Team. Erfahrungen werden anhand fiktiver oder vollständig anonymisierter Situationen reflektiert.
Sie arbeiten mit kurzen fachlichen Impulsen, eigener Erprobung und kollegialem Feedback. Jede Praxisphase wird mit einer Frage zur Umsetzung in Ihrer Einrichtung verbunden.
Das steckt in
dieser Fortbildung.
Sie erweitern Ihr Fachwissen und erproben konkrete Handlungsmöglichkeiten. Die Schwerpunkte werden mit Erfahrungen und Fragen aus Ihrer Praxis verbunden.
Schutz und Beteiligung
Privatsphäre und die Perspektive der Kinder beim Fotografieren und Dokumentieren berücksichtigen. Beteiligungsmöglichkeiten für unterschiedliche Entwicklungsstände erarbeiten.
Begleiten und stärken
Kreative Medienarbeit von bloßer Nutzung unterscheiden und Schutzfragen bereits bei der Angebotsplanung berücksichtigen.
Situationen einordnen
Beobachtungen von Interpretationen trennen, Risiken besprechen und Zuständigkeiten anhand des Schutzkonzepts klären.
Bild und Kommunikation
An typischen Beispielen Fragen zu Einwilligung, Speicherung, Weitergabe und dienstlichen Kommunikationswegen sammeln und Prüfbedarf erkennen.
Wertschätzend sprechen
Sorgen und unterschiedliche Familiengewohnheiten aufgreifen. Einen Gesprächseinstieg und gemeinsame nächste Schritte praktisch erproben.
Leitlinien entwickeln
Pädagogische Ziele, Beteiligung, Verantwortlichkeiten und Schutzregeln zu einem ersten Medienkonzept-Baustein verbinden.

Selbst ausprobieren.
Eigene Wege entwickeln.
- Foto-FallwerkstattMehrere Situationen aus dem Kita-Alltag sortieren und begründete Entscheidungen für Aufnahme, Nutzung und Weitergabe diskutieren.
- Schutzwege sichtbar machenAn einem Fall Verantwortlichkeiten und nächste Schritte anhand der einrichtungsbezogenen Abläufe skizzieren.
- Elterngespräch trainierenIn Dreiergruppen ein Gespräch führen, beobachten und mit Rückmeldung überarbeiten.
- Teamvereinbarung entwerfenEine konkrete Regel zu Bildaufnahmen oder Kommunikation entwickeln und auf Verständlichkeit und Umsetzbarkeit prüfen.
Was Sie konkret
mitnehmen.
Sie gehen mit selbst erarbeiteten Ergebnissen und einer konkreten Umsetzungsidee in Ihre Einrichtung zurück.
Ein klarer Rahmen.
Viel Raum für Praxis.
Beispielhafter Tagesablauf: 7 UE à 45 Minuten Lernzeit plus insgesamt 45 Minuten Pause. Die Reihenfolge kann an Fragen und Arbeitsprozesse der Gruppe angepasst werden.
Ankommen und Praxisfragen sammeln
Erfahrungen und Erwartungen sichtbar machen. Ein aktivierender Einstieg führt in das Thema und bildet die Grundlage für Ihre persönliche Lernfrage.
Medienalltag, Kinderrechte und professionelle Haltung
Wir sammeln typische Schutzfragen, klären gemeinsame Begriffe und prüfen an Beispielen, wie Beteiligung und Schutz zusammenpassen.
Pause
Zeit für Bewegung und informellen Austausch.
Hands-on: Fotos, Kommunikation und Fallentscheidungen
Sie bearbeiten Fallkarten zu Bildern, digitalen Kommunikationswegen und belastenden Medienerlebnissen und begründen Ihre Entscheidungen.
Mittagspause
Zeit zum Essen, Erholen und Abstandgewinnen.
Werkstatt: Schutzwege und Elterngespräche
In Gruppen entstehen ein Ablaufentwurf und Formulierungen für ein Elterngespräch. Rollenwechsel und Feedback helfen bei der Überarbeitung.
Ergebnisse testen und kollegial beraten
Sie stellen Ihren Arbeitsstand vor, erhalten gezieltes Feedback und überarbeiten Ihr Ergebnis. Unterschiedliche Lösungen und offene Fragen werden gemeinsam besprochen.
Medienkonzept und Transfer ins Team
Sie bündeln die Ergebnisse zu einer Teamvereinbarung und legen fest, was mit Leitung, Träger oder zuständigen Fachstellen weiter zu klären ist.
Fachlich begleitet.
Gemeinsam weiterdenken.
Leitung: Christian Schreck · Staatlich anerkannter Erzieher und Bildungsreferent.
Interesse am Thema und Bereitschaft zum gemeinsamen Ausprobieren. Eigene Praxisfragen sind willkommen. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Hinweise zu mitzubringenden Materialien werden vorab abgestimmt.
Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Kita-Leitungen und Mitarbeitende in frühpädagogischen Arbeitsfeldern.
Alle wichtigen
Fortbildungsdaten.
Fachliche Impulse, gemeinsame Erprobung und ein konkreter Transfer in Ihre pädagogische Praxis.
Vertiefung und Quellen
Impulse mitnehmen.
Praxis gestalten.
Zahlungsart: Rechnung
