
Inklusion und Forschen
Inklusion und Forschen – Gemeinsam entdecken, staunen und verstehen
Forschergeist steckt in jedem Kind – unabhängig von Entwicklungsstand, Sprache oder körperlichen Voraussetzungen. Diese Fortbildung zeigt, wie pädagogische Fachkräfte eine inklusive Lernumgebung schaffen können, in der jedes Kind mit seinen individuellen Stärken und Möglichkeiten die Welt erforschen darf.
Anhand von Beispielen aus der Praxis erfahren die Teilnehmenden, wie forschendes Lernen barrierearm gestaltet werden kann: Wie lassen sich Experimente anpassen?
Welche Materialien eignen sich besonders? Und wie kann man Kinder mit Unterstützungsbedarf aktiv in Forscherprozesse einbinden? Neben theoretischen Grundlagen stehen das eigene Ausprobieren, Beobachten und Reflektieren im Vordergrund.
Ziel ist es, Forschung als gemeinsamen Bildungsprozess zu verstehen, der alle Kinder sichtbar macht – unabhängig von Einschränkungen oder Förderbedarf.
Schwerpunkte:
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte in Kita Teams, PraxisanleiterInnen
Dauer: 1 Fortbildungstag
(8 UE à 45 Minuten)
(Tagesfortbildung oder aufteilbar auf vier Dienstbesprechungen)
Themen und Inhalte:
- Grundlagen inklusiver Pädagogik im Kontext von MINT und frühem Forschen
- Forschergeist erkennen: Wie zeigen Kinder Neugier, Fragen und Problemlöseverhalten?
- Beobachtungs- und Dokumentationshilfen: Forschen sichtbar machen
- Barrierearme Lernumgebungen: Materialien, Methoden und kreative Alternativen
- Unterstützungsstrategien für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder Beeinträchtigungen
- Zusammenarbeit im Team: Rollen, Haltungen und Reflexion
- Praktische Forscherideen für heterogene Gruppen (Natur, Technik, Sinne, Alltagsphänomene)
- Reflexion: Wie Inklusion im Forschen gelingt – Haltung statt Zusatzprogramm
