Medien und Kinderschutz
Digitale Lebenswelten sicher begleiten – mit klarer Haltung, tragfähigen Schutzlinien und einer Elternarbeit, die Orientierung gibt.
Nicht Technik entscheidet. Haltung und
Handlungssicherheit.
Digitale Medien gehören zur Lebenswelt von Kindern – in Familien, in der Kita und in der Kommunikation zwischen Erwachsenen. Damit entstehen Chancen, aber auch neue Fragen für Schutz, Beteiligung und Verantwortung.
Die Fortbildung verbindet Medienpädagogik und Kinderschutz konsequent miteinander. Im Mittelpunkt stehen Kinderrechte im digitalen Alltag, Datenschutz und Bildrechte, ein bewusster Umgang mit Fotos und Videos sowie der Schutz vor Überforderung und digitalen Grenzverletzungen.
Gleichzeitig entwickeln wir praxistaugliche Bausteine für ein Medienkonzept und für eine Elternarbeit, die nicht kontrolliert, sondern verständlich informiert, Sicherheit vermittelt und gemeinsame Verantwortung stärkt.
Sechs Kompetenzen für einen sicheren Medienalltag.
Die Fortbildung stärkt nicht nur Wissen, sondern vor allem die Fähigkeit, Situationen fachlich einzuschätzen, Entscheidungen nachvollziehbar zu treffen und Kinder, Eltern und Teams sicher zu begleiten.
Handlungssicherheit
Risiken früher erkennen, Zuständigkeiten klären und in sensiblen Situationen fachlich begründet handeln.
Schutz und Beteiligung
Privatsphäre, Recht am eigenen Bild und kindgerechte Mitbestimmung im digitalen Alltag zusammendenken.
Professionelle Haltung
Die eigene Mediennutzung, Vorbildrolle und Haltung im Team bewusst prüfen und weiterentwickeln.
Klare Leitlinien
Medienpädagogische Ziele mit Datenschutz, Dokumentation und dem Schutzkonzept der Einrichtung verbinden.
Gespräche, die tragen
Orientierung statt Kontrolle: verständlich informieren, schwierige Themen ansprechen und gemeinsame Regeln entwickeln.
Chancen bewusst nutzen
Digitale Medien altersangemessen einsetzen, ohne Neugier, Kreativität, Bewegung und echte Erfahrungen zu verdrängen.
Verstehen, einordnen, morgen anwenden.
Wir arbeiten mit typischen Situationen aus Kita, Team und Elternkontakt. Aus den fachlichen Grundlagen entstehen konkrete Entscheidungen, Formulierungen und erste Konzeptbausteine für die eigene Praxis.
Strukturiert, dialogisch und nah an der Praxis.
Der Ablauf verbindet kompakten fachlichen Input, Fallarbeit, kollegialen Austausch und konkrete Transferphasen. Pausen, Snacks und Getränke sind im Teilnahmebeitrag enthalten.
Ankommen und Standortbestimmung
Wo begegnen uns digitale Medien bereits – und welche Schutzfragen beschäftigen die Praxis?
Medienpädagogik trifft Kinderschutz
Kinderrechte, Privatsphäre, Bildrechte, Datenschutz und digitale Grenzverletzungen sicher einordnen.
Fallwerkstatt und fachliche Entscheidungen
Konkrete Situationen analysieren, Risiken abwägen und begründete Handlungsmöglichkeiten entwickeln.
Medienkonzept und Elternarbeit
Leitlinien entwickeln, Zuständigkeiten klären und Gespräche mit Eltern transparent und wertschätzend gestalten.
Transfer in die eigene Einrichtung
Persönliche nächsten Schritte, kleine Teamvereinbarungen und ein praxistauglicher Mini-Fahrplan.
Ende der Fortbildung
Mit klaren Arbeitshilfen und einem konkreten Umsetzungsschritt für den Kita-Alltag.
Kinderschutz und Medienpädagogik aus einer Hand.
Leitung: Christian Schreck – Erzieher, Medienpädagoge, InsoFa, Fachkraft für Kinderschutz und Student der Sozialen Arbeit.
Die Inhalte werden nicht isoliert betrachtet: Pädagogische Haltung, rechtliche Orientierung, Teamkultur, Elternkommunikation und der konkrete Alltag der Einrichtung greifen ineinander. So entsteht ein Schutzverständnis, das digitale Lebenswelten selbstverständlich mitdenkt.
Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Kita-Leitungen, Praxisanleitungen und weitere Mitarbeitende aus frühpädagogischen Arbeitsfeldern.
Alle wichtigen Fortbildungsdaten.
Eine kompakte Tagesfortbildung mit fundiertem Input, Praxiswerkstatt, Arbeitsmaterialien und ausreichend Raum für Austausch.
Digitale Lebenswelten sicher und selbstbewusst begleiten.
Für Fachkräfte, die Kinderschutz nicht erst dann mitdenken wollen, wenn etwas passiert – sondern digitale Schutzräume bewusst, klar und gemeinsam gestalten möchten.
